Jigme Rinpotche
Lama Jigme Tsewang Rinpotsche wurde 1949 in Kham in Osttibet geboren.
Er ist ein Neffe des 16. Karmapa und ein Bruder des derzeitigen 14. Künsig Shamar Rinpotsche.
16. Karmapa und Jigme Rinpotsche
Als Jigme Rinpotsche 7 Jahre alt war und der kommunistische Terror der Chinesen sich in der Gegend verbreitete, nahm der vorige Gyatrül Rinpotsche ihn und Shamar Rinpotsche heimlich mit nach Tsurphu, ins Kloster der Karmapas in Tibet.
Jigme Rinpotsche blieb dort bis zum Alter von 11 Jahren und studierte unter der Leitung des vorigen Pönlop Rinpotsche.
Als der 16. Gyalwa Karmapa 1959 anlässlich der militärischen Okkupation der Chinesen Tibets mit einem Gefolge von vielen hohen Lamas und Tulkus aller Altersstufen Tibet verließ und nach Rumtek (Sikkim) ging, begleitete ihn auch Jigme Rinpotsche.
16. Karmapa, Kalu Rinpotsche,
Jigme Rinpotsche als Kind (sitzend, zweiter von links)
In Rumtek angekommen, gründete Karmapa, um die kostbaren Belehrungen der Kagyü-Linie zu bewahren, ein Kloster.
Karmapa kümmerte sich besonders um die wichtigsten Tulkus der Linie und um diejenigen, die ihre Ausbilder werden sollten.
Jigme Rinpotsche studierte unter der Leitung von verschiedenen Meistern die Gesamtheit des buddhistischen Kanons und insbesondere die Unterweisungen der Karma-Kagyü-Linie.
Jeden Tag gab Karmapa ihnen 2 oder 3 Stunden lang besondere Belehrungen und Instruktionen.
Von 1961 bis 1970 war Jigme Rinpotsche Karmapas Assistent für die Belange der Karma-Kagyü-Linie und kümmerte sich in dessen Abwesenheit um die Belange des Klosters in Rumtek.
Ernennung
Als der 16. Karmapa Jigme Rinpotsche als seinen Repräsentanten für Europa ernannte, sagte er:In der Person von Jigme Rinpotsche lasse ich euch mein Herz.
In diesem Sinne führt Jigme Rinpotsche heute seine Aktivität in Europa fort, reist ausgiebig, besucht Zentren und unterrichtet dort und inspiriert alle, die mit ihm in Kontakt kommen.
Jigme Rinpotsche mit Dom Robert Le Gall,
dem Abt des Benediktiner Klosters Sainte-Anne-de-Kergonan in der Bretagne



